Die Nichte und der Tod

Produktionsjahr 1999

 
    Der gebürtige Wiener Journalist Jeff Meltzer, der vor dreizehn Jahren aus weltanschaulichen Gründen nach New York emigrierte, reist zu einem Interviewtermin mit dem Antiquitätenhändler und Hobbyhistoriker Franz Herzog erstmals wieder in seine alte Heimat.

Herzog hatte nahezu sein ganzes Leben der Suche nach der Wahrheit um Geli Raubals Tod gewidmet. Geli Raubal, Adolf Hitlers Halbnichte, und angeblich dessen einzige große Liebe, starb 1931 durch einen Schuß aus Hitlers Pistole. Es wurde jedoch nie geklärt, ob es Selbstmord oder Mord war. Raubals Gebeine sollen am Wiener Zentralfriedhof begraben sein, eine Obduktion könnte eine Antwort geben. Herzog schien im Rahmen seiner Forschungsarbeit auf interessante Ergebnisse gestoßen zu sein und bot Jeff eine große Story darüber an.

Doch als Jeff in Wien ankommt, ist es bereits zu spät. Franz Herzog wurde auf grausame Art und Weise ermordet. Bald darauf wird auch Jeff bedroht, jemand versucht zu verhindern, daß er gemeinsam mit Herzogs Tochter Tessa die wahren Hintergründe rund um Herzogs Tod recherchiert. Jeff glaubt an eine Lösung des Falles, wenn er die verschollenen Gebeine Geli Raubals findet. Doch auch der Mörder ist hinter dem Geheimnis her, und Franz Herzog soll nicht der einzige Tote bleiben. Ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Regie:
Peter Payer

Darsteller:
Tobias Moretti
Michou Friesz
Lars Rudolph
Branko Samarovski
Monika Bleibtreu
Rudolf Wessely
Simon Schwarz

Drehbuch:
Peter Ily Huemer &
Wolfgang Bayer

Musik:
Helmut Grössing

Kamera:
Andreas Berger

Ausstattung:
Elisabeth Klobassa

Schnitt:
Evi Romen