Die Strasse nach Istanbul

 

 
    "Die Straße nach Istanbul" erzählt von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die gemeinsam für einen Transport von Kunstgegenständen aus der Zeit der Türkenbelagerung nach Istanbul verantwortlich sind: Dr. Emmerich Berger, ein schüchterner und schusseliger Wissenschafter und Experte für uigurische Schriften, soll den Transport nach Istanbul begleiten, Nehoda, ein unbekümmerter und erfahrener Lkw-Fahrer, den Transport durchführen.

Dr. Berger nimmt den Auftrag nur an, um seine Chefin, Dr. Ayshim Taschner, in die er verliebt ist, nicht zu enttäuschen. Nehoda finanziert die für den Transport notwendigen Reparaturen an seinem Lkw, da die Bank einen weiteren Kredit verweigert, indem er eine Kiste Sprengstoff zur Ladung schmuggelt. Sie ist zwischen den Kunsschätzen im Container verstaut.

Ein Sponsor der Ausstellung, Dr. Tahir aus der Türkei, versucht, die türkischen Schätze an sich zu bringen. Er ist überzeugt, daß die "Türkenbeute" rechtens zum Nationalerbe gehört und nicht in einem Wiener Museum Zeugnis türkischer Niederlagen geben sollte. Emmi Berger und Nehoda merken rasch, daß sie verfolgt werden. Der Laster holpert über die Straßen, der Sprengstoff holpert mit.

Nach langer und ereignisreicher Fahrt kommt es in Istanbul zum Treffen mit Dr. Tahir.
Regie:
Peter Sämann

Darsteller:
Karl Markovics
Wolfram Berger
Sahnaz Cakiralp
Kurtiz Tuncel
Anne Bennent
Herbert Marko

Drehbuch:
Nikolaus Schmidt &
Rigobert Mayer

Musik:
Klaus Peter Sattler
und Peter Janda

Kamera:
Martin Stingl

Ausstattung:
Peter Krychl

Schnitt:
Traudl Gruber